Landkärtchens Blog

Mitteilungen eines Schmetterlings...
Montag, 23. Juli 2012
Rinderkraftbrühe aus Japan als bedenklich eingestuft
Das Institut für Nahrungsmittelsicherheit hat in Auswertung einer umfangreichen Studie Produkte aus Japan als bedenklich für den Verzehr eingestuft.

Untersucht wurden verschiedene Produkte der Tierproduktion und Produkte mit Grundstoffen der Tierproduktion. Ein Großteil davon konnte als unbedenklich eingestuft werden. Eine hohe Konzentration von Radionukliden wurde jedoch in Produkten gefunden, die aus Rinderschwänzen erzeugt werden. Dazu gehören insbesondere Soßen und Rinderbrühen. Diese Auffälligkeit wurde durchweg bei allen Herstellern nachgewiesen.

Der Grund für diese Häufung konnte erst vor kurzem aufgeklärt werden. Die Konzentration der Radioisotope erfolgt durch die Anreicherung im Tierkörper. Das Problem der Rinderschwänze ist, dass das Rind da endet, wo der Schwanz ist und die Nuklide bei ihrer Wanderung durch den Tierkörper sich somit in den Schwänzen sammeln, weil sie von dort nicht mehr weiter kommen.

Obwohl noch nicht untersucht, wird aus diesem Grund auch bei Fisch empfohlen, die Schwänze vor der Verarbeitung zu entfernen, da sie sowieso zumeist nicht mitgegessen werden.

Zur weiteren Untersuchung wurden auch Schweineschwänze direkt von Schlachthäusern berücksichtigt. Diese haben sich als unbedenklich herausgestellt, da die Schweineschwänze gedreht sind und links- wie auch rechtsdrehende Radionuklide physiologisch unbedenklich sind. Dies sei derzeit auch der Ansatz, Produkte aus Rinderschwänzen wieder belastungsfrei herzustellen. In einer Pilotstudie wurde der Produzent mit speziellen Rührbottichen ausgestattet. Bedingung für den Erfolg ist jedoch, dass die Rührrichtung für den Endverbraucher auf der Verpackung aufgedruckt wird, da durch ein entgegengesetztes Umrühren im Kochtopf die Wirkung zunichte gemacht werden kann.

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Sonntag, 4. Oktober 2009
Statistik-Quatsch bei Prostatakrebs II
Studien zeigten, dass Personen mit hohem sogenanntem sozio-ökonomische Status (zu deutsch: wohlhabend bis prominent) Prostatakrebs deutlich häufiger überstehen, als der Durchschnitt. Auch in Ländern mit hochentwickelter Gesundhgeitsfürsorge. (Die Zeit, 41/2009). Grund sei, dass sich diese Gruppe häufiger rechtzeitig vollständig operieren lässt. Also nicht nur das Ceranfeld entfernt. Sondern den ganzen Herd.

Das lässt sich medial schön ausschlachten.

Was die Studien nicht bedachten:

In der besser gestellten Kontrollgruppe kommt es den potentiellen Freundinnen nicht auf den guten Sex, sondern auf das Geld an. Das weiß die Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe selbst benötigt die Freundinnen ja auch nicht wegen des Sexes selbst, sondern wegen der Neider, die annähmen, man hätte diesen, wenn man solche Freundinnen hat.

Der Normalbürger spart sich den Quatsch und lebt lieber ganz normal weiter. Das bezahlt er mit einer etwas geringeren Lebenserwartung. Getreu dem Motto: je oller, je doller, hat er aber deutlich mehr davon.

Könnte man glauben.

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Statistik-Quatsch bei Prostatakrebs I
Studien zeigten, dass Personen mit hohem sogenanntem sozio-ökonomische Status (zu deutsch: wohlhabend bis prominent) Prostatakrebs deutlich häufiger überstehen, als der Durchschnitt. Auch in Ländern mit hochentwickelter Gesundhgeitsfürsorge. (Die Zeit, 41/2009). Grund sei, dass sich diese Gruppe häufiger rechtzeitig vollständig operieren lässt. Also nicht nur das Ceranfeld entfernt. Sondern den ganzen Herd.

Das lässt sich medial schön ausschlachten.

Was die Studien nicht bedachten:

In der besser gestellten Kontrollgruppe befinden sich einfach anteilig mehr Entscheidungsträger (Leiter, Vorstände usw.), die sich viel kurzfristiger dazu entscheiden konnten, alles rausschneiden zu lassen.

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Sonntag, 17. August 2008
Erstaunliche Therapieerfolge bei Demenzkranken
Um Ihnen zuerst eine unbegründete Hoffnung zu nehmen: Es gibt, zumindest in diesem Artikel, keine zusätzlichen Gründe anzunehmen, dass dem medizinische Fortschritt im Bereich der Demenz ein unerwarteter Sprung gelungen ist. Nein. Ich nehme es vorweg: Mit Hilfe der Demenzkranken gibt es bei anderen Personen enorme Therapieerfolge. Doch beginnen wir von vorn.

Die Nachrichten des Sommerloches überstürzen sich. Namhafte Funktionäre der Anstalt für Arbeitslose haben in der Sonne liegend einige neue Gedanken gehabt. Mit Hilfe der vielen Arbeitslosen, die sowieso zu nichts taugen, sonst würden sie ja eine Arbeit bekommen, können wir unseren Demenzkranken unter die Arme greifen. Wortwörtlich oder zumindest könne sie denen ja mal was vorlesen. Oder Servietten bemalen oder... Sprich: Sie können dem Berufsstand der Ergotherapeuten beitreten, indem sie mal einen Wochenendkurs besuchen und danach mit dem Einmaleins der Demenzkrankenbeschäftigungstherapie-Animateure umgehen können.

Aber wo liegen nun die erstaunlichen Therapieerfolge? Ganz einfach: Wenn die depressiven Arbeitslosen mal so richtig sehen, wie schlecht es einem Menschen gehen kann, dann jauchzen sie vor Freude, machen Luftsprünge, fühlen sich stark und können endlich ihrer Depression befreit wirklich anstrengende Arbeiten gegen Entgelt übernehmen und die genannte Anstalt finanziell entlasten.

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Montag, 16. Juni 2008
Ablebensprämie
Neueste Untersuchungen zeigen, dass die Strategie des deutschen Gesundheitswesens, allen voran die Krankenkassen, die Deutschen zu mehr Sport zu erziehen und damit die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter zu verringern, zu erhöhten Kosten führt.

Nicht nur, dass die nun länger lebenden Deutschen länger der Rentenkasse auf der Tasche liegen. Nein! Sie bekommen nun Krankheiten in höherem Alter, die noch viel kostenaufwändiger sind. Dazu gehört z.B. Krebs. Die Therapien sind enorm kostspielig. Oder die Demenz. Während früher viele Personen einfach nicht demenzkrank wurden, weil sie einfach vier früher an viel schöneren Krankheiten, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, gestorben sind, werden sie heute erst demenzkrank, erzeugen hohe Pflegekosten und sterben dann viele Jahre später undankbar doch noch an einem Infarkt, weil sie so lange rumgelegen haben. Obwohl sie geistig keinerlei Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten können, verfressen und verpflegen sie unser Geld! Oder die hohe Zahl an Hüftgelenken, die derzeit eingesetzt werden. Wenn die Patienten rechtzeitig ableben würden, wäre das zweite Hüftgelenk obsolet. Das Geld sollte viel besser in die Bildung investiert werden, um der heutigen Jugend eine Perspektive zu geben. Aber statt dessen wird denen, die aus dem Arbeitsleben ausscheiden eine Perspektive brutaler Gesundheit gegeben. Nach der Arbeit bekommen sie die Kraft der zwei Herzen. Als ob sie die dann noch brauchen. Wenn die Rentner in ihrer Freizeit am offenen Fenster hängen und die Strasse vor ihrem Haus akribisch nach Neuigkeiten abtasten, brauchen sie dazu zwei Herzen? Beim Arbeiten hätten die es gebrauchen können! Aber da wurde Pause an Pause gemacht! Jetzt, wo die Leute nur noch Pause haben, bekommen sie die pure Gesundheit. Denn es ist nicht nur ein zweites Herz. Nein! Jetzt haben diese Rentner auch noch die Zeit, wegen jedem Zwicken den Hausarzt zu belästigen. Und damit die nicht gleich wieder kommen, verschreibt der unnütze Medizin. Je teurer um so besser. Anstatt die billige Medizin zu verschreiben. Die hat wenigstens ordentlich Nebenwirkungen, sodass die Alten von selbst nicht mehr zum Arzt gehen würden, bekämen sie diese. Aber nein. Nur das Beste!

Hier könnten noch viele Beispiele folgen. Um es kurz zu machen: Nicht näher benannte Berater der Bundesregierung haben nun ein Konzept erarbeitet, welches den ständig steigenden Kosten entgegen wirken soll. Hier einige Auszüge aus den Vorschlägen:

1. Bei Erreichen des Rentenalters sponsert die BfA zum Geburtstag des Rentners eines der folgenden Events: Ballonfahrt (bei Gewitter gibt es zusätzlich eine Startprämie), Bungeespringen, Drachen- oder Gleitschirmfliegen sowie Eistauchen. (professionelle Ballonfahrer, Bungeespringer, Drachen- oder Gleitschirmflieger sowie Eistaucher ausgenommen)

2. Alle Rentner, die sich in flüssigen Stickstoff einfrieren lassen wollen, um in besseren Zeiten wieder aufgetaut zu werden, bekommen die erste Stickstoffüllung von der BfA gesponsert. Während der Einfrierung werden natürlich die Rentenzahlungen unterbrochen. (Achtung: Nach 30 Jahren verjährt der Anspruch auf Rentenzahlung.)

3. Es wird eine allgemeine Ablebensprämie eingeführt. Der Betreffende geht ein Vertrag ein, nach dem er durch eine ihm wahlfreie Methode nach genau einem Jahr abzuleben habe. Für dieses Jahr wird die monatliche Rentenzahlung des Betreffenden quasi als Prämie verdoppelt. Neben den allgemein üblichen Methoden, wie Giftspritze, Strang oder Guillotine werden dem Betreffenden auch besonders attraktive Angebote gemacht: Sprung aus einem Flugzeug in 10km Höhe (ohne Fallschirm), 10-Gänge-Gourmet-Menü mit giftigen Pilzen, 1 Flasche Tollkirschenschnaps, öffentliche Sektion seiner Organe für wohltätige Zwecke (unter Hypnose) und vielem weiterem. Für Militaria-Anhänger gibt es besondere Angebote, wie Erschießung durch Auszubildende der Streitkräfte, Absaufen mit einem Panzer in 10 Meter Wassertiefe oder Flugzeugabsturz im Bombodrom Wittstock. Die Idee der Einbetonierung in Autobahnen nach der Ablebung zur Einsparung von Baumaterialien wurde wieder fallen gelassen, da erste Tests gezeigt haben, dass der Hohlraum am Ende des Verwesungsprozesses zu Einbrüchen der Straßendecke führen kann.

Das einzige, was noch nicht vollständig geklärt werden konnte ist, wie die Finanzierung dieser Maßnahmen und die gleichzeitigen Spareffekte in der Summe aufeinander wirken. Aus diesem Grund soll ein Feldversuch gemacht werden. Gesucht wird dafür ein baufälliges aber in Betrieb befindliches Pflegeheim mit einer ausreichenden Zahl an Insassen. Dort hätte man neben den noch nicht klar spezifizierten finanziellen Aspekten des sozialen Ablebens zusätzlich die Möglichkeit, das baufällige Gebäude gegen ein neues modernes Schulgebäude auszutauschen. So hätte man auch gleich ein modellhaftes Projekt der Modernisierung und Verjüngung unserer durch Kindermangel und schlechten Bildung glänzenden Gesellschaft.

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Montag, 9. Juni 2008
Geheime Pläne zu weltweiter Gesundheitsaktion sickern durch
Offenbar durch den schrittweisen Wahlerfolg des schwarzen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, der mit hoher Wahrscheinlichkeit der nächste und damit erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird, bereiten jetzt massiv Geheimdienste verschiedener demokratischer Staaten, zu denen auch Deutschland gehört, eine weltweite Gesundheitsaktion vor, die frühere Impfkampagnen in ihrer Wirksamkeit aber auch in ihrem Eingriff in die Persönlichkeitsrechte deutlich übersteigen wird.

Dabei soll dem Hautkrebs ein für alle mal der Garaus gemacht werden. Dies soll ohne jegliche medizinische Eingriffe passieren. Statt dessen, so die Planungen, soll möglichst großflächig, und damit ist der überwiegende Teil der westlichen Staaten gemeint, für den Zeitraum von 5 Jahren sämtlicher sexuelle Verkehr zwischen Menschen weißer Hautfarbe unterbunden werden. Statt dessen sollen in befristeten Stellen männliche hauptamtliche Begatter beschäftigt werden. Das Besondere: Diese sogenannten Begatter sollen aus Zentralafrika angeworben werden. Das hautbezogene Mischprodukt soll besser gegen Hautkrebs durch UV-Strahlung schützen.

Zur Begattung sollen alle Frauen freigegeben werden, die nicht bestimmten wichtigen Berufsgruppen angehören. So sind zur Begattung ausgenommen sämtliche Studentinnen ingenieurtechnischer Fachrichtungen, da dort derzeit ein absoluter Mangel an Absolventen herrscht. Indirekt wird dies zu einer noch höheren Absolventenzahl führen, da anzunehmen ist, dass alle Frauen, die in dem fraglichen Zeitraum nicht begattet werden wollen, ein solches Studium beginnen werden.

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Düsseldorfer Einwohner wegen akuter Verdummung in Gefahr
Gestern Abend gegen 21:40Uhr wurde der erste Düsseldorfer wegen akuter psychischer Probleme in das städtische Krankenhaus eingeliefert. Wenig später folgten weitere Patienten. Bereits gegen 2:00Uhr nachts war der Andrang im Krankenhaus so groß, dass Patienten in umliegende Krankenhäuser evakuiert werden mussten.

Heute 7:00Uhr gab der amtierende erste Bürgermeister der Stadt, Dirk Elbers, eine kurze Pressekonferenz, bei der das Trinkwasser als mögliche Ursache der Erkrankungen genannt wird.

Seit dem warnen Polizeiwagen, die durch die Stadt fahren, vor dem Genuss von Trinkwasser aus der Trinkwasserversorgung der Stadt. Auch über die örtlichen Radiosender wird vor dem Genuss von Trinkwasser ausdrücklich gewarnt. In einer fieberhaften Aktion werden derzeit in der Stadt Behälterwagen der Armee mit frischem Trinkwasser verteilt. Um den Verbrauch zu begrenzen, fordert man Bürger der Stadt, die Verwandte oder Bekannte im Umland haben, auf, vorübergehend die Stadt zu verlassen.

Die Situation scheint ziemlich dramatisch. Unser Korrespondent Heiner Mutz hat sich aus Düsseldorf gemeldet und äußerte sich erschrocken über die große Zahl an Personen, die sich teils sabbernd, teils regungslos am Straßenrand fanden oder irgendwelche Bruchstücke von Sätzen von sich gaben, die sich wie frühere Nachrichtenmeldungen anhörten. Es gibt auch Leute, die halbe Strophen von bekannten Volksmusikschlagern permanent vor sich her summen.

Derzeit untersucht ein Expertenteam, um was für eine Verschmutzung es sich im Trinkwasser der Stadt handelt.

Eine eben veröffentlichte Meldung sagt aus, dass es sich bei der Verschmutzung um extrem hohe Konzentrationen von scheußlichen Informationen handelt. Entsprechend dieser Meldung muss gestern Abend der in Köln ansässige Medienkonzern RTL durch eine nicht näher genannte Entsorgungsfirma einen großen Teil ihrer elektronisch gespeicherten älteren Radio- und Fernsehsendungen entsorgt haben. Der LKW mit der gefährlichen Ladung ist am Rande eines Trinkwasserschutzgebietes ins Schleudern geraden und hatte sich mehrfach überschlagen. Sämtliche geladene Information sei daraufhin in kleinen Bruchstücken aus dem Wagen gelaufen und versickert. Die Polizei sicherte zwar die Unfallstelle, hatte jedoch die von der Ladung ausgehende Gefahr nicht bedacht.

Auch die Kölner Polizei ist in Alarmbereitschaft versetzt, da erwartet wird, dass wütende Düsseldorfer in die Stadt Köln kommen werden, um dort Ihren Unmut zur Entsorgungspolitik der Stadt Ausdruck zu verleihen. Neben Ausschreitungen wird insbesondere die Plünderung von Getränkestützpunkten erwartet. Um hier Entspannung zu demonstrieren, hat der Kölner Bürgermeister Fritz Schramma die Kölner Restaurants und Kneipen aufgefordert, an die Düsseldorfer kostenlos Kölsch zu verteilen.

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