Landkärtchens Blog

Mitteilungen eines Schmetterlings...
Samstag, 3. Januar 2009
Zahlreiche Terroristen demonstrierten an Flughäfen
In einer einzigartigen Aktion demonstrierten heute Terroristen an europäischen Flughäfen gegen die sinnlosen Sicherheitsvorschriften zu Flüssigkeiten. Details zu den Vorschriften finden Sie hier.

Im Zeitraum zwischen 14:00 und 15:00 Uhr demonstrierten quasi zeitgleich verschiedene Terroristen, die dies offenbar als gemeinsame Aktion geplant hatten, auf verschiedenen europäischen Flughäfen gegen die Mitnahme von größeren Flüssigkeitsmengen im Handgepäck. Die Terroristen reihten sich dazu einzeln in die Sicherheitskontrolle auf den Flughäfen ein. Als sie durch das Sicherheitspersonal aufgefordert wurden, ihre in Getränkeflaschen mitgeführten Flüssigkeiten abzuliefern, öffneten die Terroristen ihre Flaschen und tranken den Inhalt aus. Sekunden später vielen sie vor den Augen der Fluggäste und des Sicherheitspersonals um und begannen mit beängstigen Zuckungen am ganzen Körper. Noch bevor die Sanitäter eintrafen, verstarben die Terroristen im Bereich der Sicherheitskontrolle. Die beteiligten Fluggäste sprachen von schrecklichen Szenen. Die Terroristen sollen qualvoll verendet sein. Neben Krämpfen und blutigem Erbrechen stießen sie vor allem entsetzliche Schreie aus, sodass eine größere Zahl der versammelten Fluggäste vor Ort psychologisch betreut werden musste und ihren Flug nicht antreten konnten.

Ein Sprecher der Terroristenorganisation AIDT ("Ab in den Tower") erklärte, dass die verstorbenen Terroristen Bestandteile zur Herstellung von Bomben in ihren Gefäßen hatten. Sie wollten demonstrieren, dass die Vorschriften derzeit völlig überzogen sind und ein Schluck vom jeweiligen Gesöff während der Sicherheitskontrolle die Ungefährlichkeit der Getränke durch die Fluggäste demonstrieren kann. Eine vollständige Entsorgung der Getränke sei demnach völlig unsinnig.

Da unbekannt war, welche Substanzen von den Terroristen getrunken wurden und welche Zusammensetzung davon zu einer Explosion führen kann, wird strikt darauf geachtet, dass die Körper in verschiedenen Krematorien entsorgt werden.

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Freitag, 19. Dezember 2008
Der Stollen war ein Vorwand — Ermittlungsakten verschwanden
Liebe Leser,

der vorweihnachtliche Skandal um die Kreditkartendaten der Landesbank Berlin wurde vor wenigen Stunden als "Stollenschwank" der Öffentlichkeit präsentiert. Quasi gleichzeitig verschwanden Akten der ermittelnden Kriminalbeamten in diesem Fall. Nun wird es wirklich mysteriös. Um Ihnen aber den inhaltlichen Einstieg zu erleichtern hier zuerst die aktuelle Meldung:

Zitat aus folgender Quelle vom 19.12.2008 um 18:06 Uhr: http://www.heise.de/newsticker/LBB-Datenskandal-ist-vertuschter-Stollen-Diebstahl--/meldung/120770

"Der Datenskandal bei der Landesbank Berlin (LBB) hat sich als vertuschter Diebstahl eines Weihnachtsstollens entpuppt. Zwei Kurierfahrer haben dies eine Woche nach dem Eingang zehntausender Kreditkartendaten bei der Frankfurter Rundschau den Ermittlern gestanden. Wie die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am heutigen Freitag berichtete, hatten die Männer ein an die Zeitung adressiertes Paket geöffnet und das Gebäck gestohlen. Anschließend klebten sie das Etikett des Stollen-Paketes auf eine von sechs für die LBB bestimmte Sendungen. So erhielt die Zeitung statt des ihr zugedachten Stollens die vertraulichen Datensätze.

Die 27 und 35 Jahre alten Kurierfahrer gaben den Stollen-Diebstahl und das Umetikettieren laut Staatsanwaltschaft zu. Sie hätten so das Verschwinden des Pakets mit dem Stollen, das als Weihnachtsgeschenk an den Chefredakteur der Zeitung adressiert gewesen sein soll, vertuschen wollen. Die überraschende Wendung des Falls nannte die Sprecherin "eine wahre Weihnachtsgeschichte". Noch nie sei der Diebstahl eines Stollens mit so großem Aufwand ermittelt worden. Die Frankfurter Polizei hatte federführend wegen des Verdachts der Datenausspähung ermittelt.

Das Auftauchen der LBB-Daten hatte die Debatte über Datenschutz bei privaten Unternehmen angeheizt. Die LBB hatte am Donnerstag erklärt, es seien 130.000 Kreditkartenbesitzer betroffen. Sie wolle die Karten im Januar "rein vorsorglich" kostenfrei austauschen. Den beiden Kurierfahrern droht nun ein Verfahren wegen Diebstahls und Unterdrückens von Postsendungen. Der Wirbel um die Daten spiele dagegen keine Rolle, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Vom Inhalt des Bankpaketes hätten die Männer schließlich nichts gewusst.

Das Frankfurter Unternehmen Atos Worldline hatte die Pakete an die LBB auf den Weg gebracht, nachdem es die Daten für die Bank archiviert hatte. Der von der Firma beauftragte Kurierdienst gab den Auftrag den Ermittlern zufolge an ein anderes Unternehmen weiter. Bei einer Sammelstelle in Mainz kreuzten sich dann die Wege des Paktes mit dem Weihnachtsstollen und die Sendungen für die LBB.

Nach dem Auftauchen der Daten hatte der Bundesdatenschutz-Beauftragte Peter Schaar von einer neuen kriminellen Dimension gesprochen. Der Berliner Datenschutz-Beauftragte Alexander Dix kritisierte, dass große Unternehmen externe Dienstleister mit dem Transport beauftragten. Die LBB hatte angekündigt, bis Weihnachten sollten betroffene Kunden ein Entschuldigungsschreiben erhalten."

(Das Zitat wurde hier eingesetzt, da unklar ist, wie lange Ihnen die originale Quelle (s. Link) im Web erhalten bleibt.)

Lesen Sie nun den brandneuen Bericht unseres Korrespondenten Heiner Mutz:

"Liebe Leser,

als uns heute zur Pressekonferenz die Nachricht überbracht wurde, war die Stimmung entsprechend gelöst. Im Anschluss an die Pressekonferenz gab es Glühwein und echten Dresdner Christstollen für alle Journalisten. Anwesende Verantwortliche der Bank waren sichtlich erleichtert, dass der Fall gelöst schien. Als jedoch von einigen Journalisten unangenehme Fragen gestellt wurden, verließen die Bankangestellten schleunigst die Veranstaltung.

Hintergrund der aufkommenden Diskussion war die Frage, warum die Kuriere denn die Tat auf diese Weise vertuschen wollten, wenn dadurch ein anderes Paket sein Ziel nicht erreichen würde. Wieso sollen die Kuriere annehmen, dass ein fehlendes Paket an den Chefredaktuer der Frankfurter Rundschau, Uwe Vorkötter (54), wichtiger und dadurch dessen Fehlen auffälliger sein sollte, als ein Paket an die Landesbank Berlin? Sicher gehören auch die Jobs bei solchen Kurierdiensten zu den schlecht Bezahlten. Aber isst man den einen Stollen auf, wenn das Risiko der Entlassung droht? Denn was könnte denn sonst der Grund gewesen sein, ein Etikett eines anderen Paketes versichtig abzulösen und umzukleben?

Mit diesen Fragen wurden wir Journalisten nach Hause geschickt."

Soweit im Zitat unser Korrespondent Heiner Mutz. Seine Nachforschungen am späten Abend brachten nun folgendes überraschendes Ergebnis:

Offenbar waren kurz vor der Pressekonferenz alle Ermittlungsakten der Kriminalpolizei unmittelbar von den Schreibtischen der mit dem Fall beauftragten Beamten einkassiert worden. Die Beamten wurden von der weiteren Bearbeitung des Falles entbunden. Jetzt wird spekuliert, ob mit dieser Aktion etwas ganz Anderes vertuscht werden soll.

Wir haben nun folgende Informationen gesammelt, die diese Aktion erklären könnten. Jetzt wird es nämlich interessant:

Die ganze Aktion beruht wohl auf einer Intrige in der Chefetage der Frankfurter Rundschau. Nach dem bekannt wurde, dass Rouven Schellenberger (36) stellvertretender Chefredakteur werden würde, hat offenbar nicht nur Karl Doemens (47) daran gearbeitet, den jetzigen Chefredakteur zu stürzen. Letztlich saß in der Chefetage Herr Stephan (52) am längeren Hebel. (s. "In eigener Sache")

In dieser Etage kam man nun zu der Lösung, den derzeitigen Chefredakteur der Lächerlichkeit preis zu geben. Durch die Anlieferung eines brisanten Paketes mit Kundendaten, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit zur "Chefsache" erklären würde, und einer vorweihnachtlichen Geschichte über Stollenappetit sollte seine Glaubwürdigkeit so schwer verletzt werden, dass ein Generationswechsel in der Chefredaktion der Zeitung eingeleitet werden kann.

Wir werden in den nächsten Tagen sehen, ob dieses Unterfangen, für dass nun zwei eigentlich unschuldige Kurierfahrer nur Mittel zum Zweck waren, Erfolg bringen wird.

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Donnerstag, 22. Mai 2008
Schnell
Dem, dem ich auf der Hinfahrt zeigen konnte,
wer der Schnellere von uns beiden ist
- mir ging es dabei ausgezeichnet -,
dessen Kreuz sah ich auf der Rückfahrt am Straßenrand.

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Ich bin hier
Ich bin nicht hier,
um Dich zu erfreuen.
Ich bin nicht hier,
um Dich zu ärgern.
Denkst Du nach,
weißt Du, warum ich hier bin.

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Schubladen
Wer darauf hofft,
mich in einer bestimmten Schublade gesteckt zu finden,
wird mich dort finden.
Wer viele Schubladen öffnet,
wird mich immer wieder finden.
Wer noch unbelegte Schubladen hat,
wird mir eine solche zuweisen.

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Das passende Hochzeitsgeschenk
Ein Geschirrspüler macht sich als Hochzeitsgeschenk immer gut:
In Edelstahl gut für die Frau.
In Funktion gut für den Mann.

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